Segen für St. Norbert

Wo sind sie hin, die Baugeräusche, an die sich Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen unserer Behindertenhilfeeinrichtung Haus St. Norbert in Michendorf die letzten Monate gewöhnt hatten? Aus der „Alten Villa“ sind seit Neuestem jedenfalls kein Bohren, Hämmern und Sägen mehr zu vernehmen… Am Donnerstagvormittag (11. Januar) scheint sich eher eine erwartungsvolle und festliche Ruhe auf das Gebäude gelegt zu haben.

Doch der Schein trügt 😉 Ein Blick durch die neue Glastüre offenbart geschäftiges Hin- und Hereilen, Dekorieren, Tische rücken und schmücken,  Getränke und Knabbereien anrichten. Denn der Nachmittag ist nicht mehr weit…

Um 16 Uhr ist der feierliche Moment, auf den alle schon gewartet haben, endlich gekommen: Pater Jörg Eickelpasch Obl. OT, Leiter des DO-Seelsorgeteams, nimmt im Beisein zahlreicher Gäste, Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen die Segnung der neuen Räumlichkeiten vor, die der Grund für die Baugeräusche der letzten Wochen und Monate gewesen sind:

  • Zum einen segnet Pater Jörg zwei neue Wohnungen, deren moderne und großzügige Raumaufteilung unseren Bewohnern/-innen, die hier einziehen werden, hoffentlich gut gefallen wird 🙂
  • Gleichzeitig segnet er auch die Räume der Tagesstruktur, denn diese sind komplett saniert worden und erstrahlen nun in neuem Glanz. Die erwachsenen Frauen und Männer, die aufgrund ihrer schweren Behinderung nicht in der Lage sind, die Werkstatt für behinderte Menschen zu besuchen, sondern in der Einrichtung betreut und pädagogisch gefördert werden, freuen sich bereits auf das neue Angebot. (P.S.: Dieses Angebot steht nicht nur den Bewohnern/innen unserer vollstationären Einrichtung Haus Norbert zur Verfügung, sondern auch externen Besucher/innen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Einrichtungsleiterin Frau Lorett Eichholz, die telefonisch unter der Nummer 033205/58506 zu erreichen ist.)

Herr Weber, Mitglied des Heimatvereins Michendorf, hat den Bewohnern/innen anläßlich der Segnung noch ein ganz besonderes Geschenk gemacht, indem er ihnen ein Familienerbstück – nämlich ein kleines Weihwassergefäß – für die neuen Räumlichkeiten mitgebracht hat. Hierfür ein herzliches Dankeschön!!! Das Weihwassergefäß wird bestimmt bald einen festen neuen Ehrenplatz gefunden haben.

Mit einem geselligen Beisammensein klingt der schöne Nachmittag aus.

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