Wenn aus „geben statt nehmen“ Begegnung wird

– oder: Mitarbeiter des Katharinenstift spenden für Flüchtlingsfamilien –

Betroffen von der Flüchtlingskrise und getragen von dem Wunsch, etwas für die Menschen zu tun, die ihre Heimat und ihr Heim aufgrund von Krieg und Gewalt verlassen mussten, entschieden sich die Mitarbeiter/-innen des Katharinenstift Freiburg, auf ihr alljährliches Weihnachtspräsent zu verzichten – stattdessen wollten sie das „gesparte Geld“ dazu verwenden, Flüchtlingsfamilien zu einem gemeinsamen Abendessen in die Einrichtung einzuladen.

Vor ein paar Tagen war es dann soweit. Unsere Gäste waren Kinder, die eine "Vorbereitungsklasse" der Karlschule Freiburg besuchen, sowie deren Familien. Die Vorbereitungsklasse ist für Kinder gedacht, die erst vor Kurzem nach Deutschland eingereist sind und noch kein deutsch sprechen. Neben zahlreichen Kindern aus Syrien werden hier auch Kinder aus Eritrea, Afghanistan, Korea oder Rumänien unterrichtet.

Mitarbeiter/-innen des Katharinenstiftes, die gerne mit den Gästen ins Gespräch kommen wollten, blieben nach Dienstschluss ebenfalls einfach im Haus…

Und dann wurde es ein sehr unterhaltsamer und lebendiger Abend! Frau Wagner, die Klassenlehrerin, hatte mit den Kindern im Vorfeld einige Lieder eingeübt, die mit viel Freude und Lebendigkeit vorgetragen wurde. Und als schließlich "Bruder Jakob" an der Reihe war – in allen vertretenen Sprachen gleichzeitig – ja, da wurde allen Anwesenden bewusst, was G. Mahler gemeint haben musst mit seinem "Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten."

Als Erinnerung an den gemeinsamen Abend erhielten wir ein tolles farbenfrohes Plakat, auf dem sich alle Kinder in ihrer Muttersprache für die Einladung bedankten. Klar, dass dieses nun einen Ehrenplatz in unserem Speisesaal hat!

 

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